Donnerstag, 16. Oktober 2014

Tag 6 mit unglaublichen Erkenntnissen

Ein wenig Philosophie muß mir ja auch mal wieder gestattet sein, ist in letzter Zeit ohnehin viel zu kurz gekommen ;-).

Heute also:

Ich bin dankbar für

- eine außerordentlich freundliche und hilfsbereite Support-Mitarbeiterin, die mein Handy-Problem in kürzester Zeit gelöst hat,

- eine oberleckere Vanilla-Latte nebst Walnuß-Muffin, gehört eigentlich verboten so etwas,
.
- etwas, das vielleicht ein wenig seltsam klingt. Ich habe neulich einen Spruch von Coehlo gelesen, der mich beschäftigt hat: "I thank all those who have hurt me in the past: they have taught me that pain is not an excuse to quit the fight." Und irgendwie stimmt´s ja. Ohne all die Ereignisse der letzten Monate, so schwierig sie auch manchmal waren oder immer noch sind, wäre ich nicht da, wo ich heute bin und mich doch irgendwie so langsam reichlich wohlfühle...

Um noch einmal den diesjährigen Leitspruch in Erinnerung zu rufen: Alles fließt!
Und das tut´s. 

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Manchmal ist es nicht so einfach

Nicht immer fällt es mir wirklich leicht, diese kleinen Dinge zu finden, für die man dankbar sein kann. Wenn dann mal wieder einer dieser Tage ist, an denen bestimmte Menschen meinen, einen mit ihrer Meinung verfolgen zu müssen...

Aber ich tu´s dann mal trotzdem:

Ich bin dankbar für

- meine Eltern, die immer für mich da sind und dafür, daß es meinem Vater nach einer OP schon wieder ziemlich gut geht.

- viele kleine Babyfische, sooo niedlich.

- Kerzen, Tee und all diese Dinge, die zur dunklen Jahreszeit gehören.

Und nun ärgere ich mich noch ein wenig vor mich hin...

Dienstag, 14. Oktober 2014

Mehr als die Hälfte schon rum

Sieben Tage sind tatsächlich nicht gerade viel. Und drei Dinge täglich eigentlich auch nicht, ich muß jedenfalls immer sehr selektieren ;-).

Heute also:

Ich bin dankbar für

- einen wunderbaren Nachmittag mit Kaffee und Zimtschnecken (ich brauch das Rezept...) und netter Gesellschaft.

- Kürbissuppe mit selbst gebackenem Brot. Und noch mehr eigentlich dafür, daß ich wieder Lust habe, so etwas zu machen.

- meine Wohnung, einfach zu schön. Und für den Vermieter gleich mit, ich habe selten einen so hilfsbereiten Menschen kennengelernt.

Montag, 13. Oktober 2014

Der dritte Tag also

Fast ist es wie eine Liste. Und die mag ich ja bekanntermaßen. Heute also:


Ich bin dankbar für

- großartig aufgeräumte Kinderzimmer (und gespannt, wie lange sie so bleiben)

- die neue Aufgabe, die ich mir in den letzten Monaten gesucht habe. Auch wenn sie bedeutet, daß ich irgendwie seriös werden muß...

- Musik. Mal wieder. Aber das geht wohl auch kaum oft genug.

Mal sehen, was morgen so anliegt.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Da hat mich doch...

...glatt das wirkliche Leben abgelenkt. Unfassbar! Heute also Tag 2:

Ich bin dankbar für
- einen wunderbaren Tag am Meer. Und wenn ich´s mir recht überlege auch für das ganze Davor, Drumrum und Danach...
- die ganzen Freunde, die mir in diesen letzten, nicht immer ganz einfachen Monaten zur Seite gestanden haben und bei denen ich immer das Gefühl hatte, ich hätte sie auch nachts um 2 aus dem Schlaf klingeln können und sie hätten ohne wenn und aber zu mir gehalten.
- Lammkeule mit grünen Bohnen und Rotwein, der Hammer!

Und daß ein Tag am Meer nichts ohne Fotos wird, ist meinen geneigeten Lesern ja wohl hoffentlich klar...;-):





Und weil ja Saisonende ist, und ich die Jahreszeit angemessen begehen möchte, wurde der heutige Tag dann auch noch hiermit beendet:

 
















Was für ein Wochenende!

Freitag, 10. Oktober 2014

Die brandgefährlichen sozialen Netzwerke,...

...von denen hier ja auch schon die Rede war, haben sich doch tatsächlich mal wieder etwas Neues ausgedacht. Und dann auch noch etwas, das ich gut finde, obwohl es in Wirklichkeit wahrscheinlich nur wieder ein weiterer Teil des virtuellen Seelenstrips ist. Aber egal.

Neueste Mode ist also die "Dankbarkeits-Challenge". Sieben Tage lang postet man drei Dinge, für die man an diesem Tag dankbar ist (zuzugebenerweise habe ich jetzt gerade einen Ohrwurm von "Was wollen wir trinken?" im Kopf...). An jedem Tag nominiert man eine Person, die dann ebenfalls für sieben Tage dran ist, so daß quasi eine Welle der Dankbarkeit durch das gefährliche soziale Netzwerk schwappt.

Aber gut finde ich es trotzdem. Zum einen, weil ich das ohnehin jeden Tag tue und mir vor dem Schlafengehen fünf (ha!) Dinge vor Augen führe, für die ich an diesem Tag dankbar bin. Interessant übrigens manchmal, wer oder was es da so alles in die Top Five schafft ;-). Zum anderen, weil ich ja -vermutlich nicht ganz überraschend- finde, daß es besser ist, für das dankbar zu sein, was man hat, als nur über das zu jammern, was man nicht hat. Um mal ein wenig abzuschweifen: im Grunde müßte ich die Kategorien der nicht, zuviel oder dummes Zeug redenden Männer noch um die Kategorie der jammernden Männer erweitern, die sich aus mir unerklärlichen Gründen scheinbar sehr gerne in meiner Gegenwart aufhalten ;-).

Jedenfalls gibt es hier dann auch mal die sieben Tage. Da ich allerdings meine ganzen anonymen Kommentatoren, die sich scheinbar lieber nicht outen, nicht nominieren kann, müssen die geneigten Leser halt ohne das auskommen...

Heute also bin ich dankbar für:

- das tolle Fahrrad, das ich gestern auf dem Flohmarkt für die Mittlere gefunden habe und das sie in Begeisterungsstürme versetzt hat,
- mein Musikensemble, das ich vor einem guten Jahr gefunden habe. Nach jeder Probe komme ich da mit einem verzückten Lächeln raus,
- für die Vorfreude, die ich jetzt gerade mit der Aussicht auf das nahende Wochenende empfinde.

Überhaupt war es bisher eine erfreuliche Woche. Sogar der Elternabend in der Schule von Kind mittel war in Ordnung, auch wenn uns erst einmal 50,- € für allerlei Materialien abgeknöpft wurden. Am Mittwoch habe ich mir dann frei genommen, um mit Kind mittel nebst Klasse das HSU (halt, es heißt jetzt HWU)-Thema "Apfel" näher zu beleuchten und auf einem Hof erst Äpfel zu sammeln und daraus dann Saft zu pressen. Auch die neue Seriosität war Thema, und es gab sogar Schokolade bei dieser Gelegenheit, kann also alles gar nicht so schlimm sein...

Montag, 6. Oktober 2014

Das Ende der Saison

Nicht am Strand. Ich habe beschlossen, daß es dieses Jahr dort einfach kein Saisonende für mich gibt. Bei Mittelalterfesten geht das leider nicht ganz so einfach, so daß ich mich wohl damit abfinden muß, letztes Wochenende zusammen mit der lieben M. das letzte Mittelalterfest für dieses Jahr gewesen zu sein. Sehr schade!

Aber dafür ist es auch wieder großartig. Frau Spock, diesmal ein Zwischending aus Waldfee und Robin Hood, findet endlich den schon lange gesuchten Dolch und eine wunderschöne Ledertasche für den Gürtel. Es gibt neue Bands zu sehen und so intelligente Sprüche wie "Wenn der Kuchen spricht, schweigen die Krümel!" von der Bühne zu hören. Und einen brennenden Dudelsack zu sehen:


Zum Glück brennt er nicht in echt, wär ja schade drum...obwohl viele Dudelsäcke auf Dauer schon einen recht durchdringenden Klang haben ;-).

Eigentlicher Höhepunkt ist aber das Nachtkonzert, das nicht nur unglaublich spät anfängt, sondern zudem noch von Freibier für alle begleitet wird. Glücklicherweise auch von Freibrause, sonst hätte ich wohl ein gewisses Problem mit dem Nachhausekommen gehabt. Das Freibier hat allerdings zur Folge, daß unglaublich viele, reichlich angetrunkene Gestalten um uns herumstehen. Und deren Stimmen sind teilweise noch durchdringender als jeder Dudelsack. Irgendwann treibt es uns dann doch mit schmerzenden Füßen und ziemlich durchgefroren zurück zum Auto.

Aber eins der Lieder muß ich hier trotzdem loswerden. Weil´s so passend ist. Und so Zeitgeist irgendwie...
 
 

Übereinstimmend mit einer anderen Berühmtheit sozusagen ;-)


Jedenfalls ein wunderbarer Saisonabschluß. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr, wenn es weitergeht. Und bis dahin muß ich wohl noch mit ein paar Konzerten vorlieb nehmen...