Sonntag, 21. September 2014

Der jährliche Urlaub...

Ach nee, Fortbildung nennt sich das ja, was Frau Spock sich von Zeit zu Zeit als Auszeit gönnt (und natürlich ein bißchen auch zur Erweiterung der Fachkenntnisse ;-)). Und was für eine. Diese hier trägt den gigantisch-pompösen Titel " Empfindung und Wirkung im Einklang: Die Hauptverhandlung im Strafprozess - Kommunikationsanalyse und Selbsterfahrung": Klingt doch großartig. Es ist von Selbsterfahrungs- und Planspielgruppen auf dem Programmheft die Rede, von Videoaufnahmen, und ich bin sicher, daß wir uns alle der Reihe nach gründlich blamieren werden, da werden dann sicher ein paar schöne Blogeinträge bei abfallen.

Aber heute findet nicht viel mehr als die Anreise statt. Ich genieße es, zum Bahnhof gebracht zu werden, um es gleich darauf zu genießen, daß der Regionalexpreß mit so viel Verspätung überhaupt erst abfährt, daß ich es schon absehen kann, meinen ICE nicht  mehr zu erreichen. Wider Erwarten klappt es aber doch, ich glaube, der Regionalexpress hat sich einfach vorgedrängelt, so daß ich im richtigen Zug lande und sehr froh über meine Sitzplatzreservierung bin, es ist nämlich brechend voll.

Aber so klappt alles. Ich komme pünktlich in Köln an, vorbei an meiner "Schloßbrücke" (für diejenigen, die sich erinnern), und fühle mich da schon einigermaßen heimisch. Wieder ein Regionalexpress, der fast drei Stunden durch das große Nichts fährt, in dem es absolut nicht nach Mosel aussieht. Letztes Jahr war es eine andere Strecke. Mangels anderer interessanter Tätigkeiten beschäftige ich mich von Zeit zu Zeit damit, andere Menschen dabei zu beobachten, die das WC aufsuchen wollen. Ca. 99% sind nicht in der Lage, das Besetzt-Zeichen entweder überhaupt zu sehen oder zu akzeptieren und verlangen dennoch energisch Einlaß. Dabei wird doch sogar durch entsprechende Farben beim Erkennen geholfen...

In Trier angekommen, nehme ich mir ein Taxi. Der Fahrer hat sichtlich Redebedarf und erzählt mir eine längere Geschichte, wie ihm sein Taxi gestohlen wurde, während er daneben stand und mit dem angeblichen Fahrgast gesprochen hat. Ganz raffiniert die Jungs, aber sie haben offenbar nicht damit gerechnet, daß die Taxi-Zentrale ihre sämtlichen Autos ständig über GPS orten kann, jedenfalls wurde der Wagen schon kurz darauf geortet und sichergestellt. Aber ich mag ja glückliche Enden von Geschichten.

Ich beziehe mein Zimmer, ruhe mich ein wenig aus, und dann gibt es auch schon Essen, das wieder ziemlich sensationell ist und nach dem aushängenden Plan auch bleiben wird. Neben mir eine Wiesbadener Kollegin, die sich vor allem durch eine exorbitant laute Stimme auszeichnet, sich die ganze Zeit beklagt, wie anstrengend es doch mit ihrem -einen- Kind wäre und wie sehr sich doch erholen müßte und mir dann noch erklären will, welcher Dialekt denn in meiner Region so gesprochen wird. Nun ja...ich bin nicht unglücklich, daß sie in der anderen Gruppe ist.

Morgen früh geht´s dann richtig los, ich bin gespannt...

Der neue Freund...

...von Kind mittel:


Ist er nicht bezaubernd? Vielleicht hat sie gar nicht so unrecht, sich an diesen Typ Mann zu halten...;-)

Donnerstag, 18. September 2014

Menschen kommen und gehen und kommen und gehen und kommen und gehen...

Im Moment gibt es in meinem Leben die ein wenig irritierende Tendenz, daß nacheinander Menschen wieder darin auftauchen, die es zuvor verlassen hatten. In rückwärtiger Reihenfolge und im Abstand von 9 Tagen. Der nächste Kandidat wäre demnach am 26.9. fällig, und ich ertappe mich dabei, heimlich zu überlegen, wer denn wohl dran wäre.

Die vorgebrachten Gründe, um bei mir zu erscheinen, sind übrigens so fadenscheinig wie ein schlecht gewebter Teppich, und bisher habe ich sie alle genauso hochkant wieder hinauskatapultiert, wie sie plötzlich wieder erschienen sind. Denn für mich gilt immer noch diese Devise:


Nicht so schwer zu verstehen, oder? Ich war noch nie eine Freundin von halben Sachen.

Und wer nannte mich da neulich eine Moralapostelin (ich habe da die starke Vermutung, daß das noch einer von den weniger couragierten Herrschaften ist)? Mag sein, und ich fühle mich gar nicht mal so unwohl in der Rolle. Vielleicht sollte ich diese Tätigkeit ein wenig ausweiten, denn es gibt schließlich Positionen, in denen ein moralisch einwandfreier Leumund unbedingt erforderlich ist.

Dienstag, 16. September 2014

Und wohin auch immer man geht...

..., es finden sich überall die tieferen Wahrheiten. Sogar im allergewöhnlichsten Supermarkt springen sie einen plötzlich an, und man hat keine andere Wahl, als sie mit sich zu tragen und der Öffentlichkeit sichtbar zu machen...;-):

 

Und das Projekt läuft weiter

Zunächst einmal muß ich einräumen, daß es einem als Blog-Verfasserin durchaus gewisse Macht-Phantasien verleiht, wenn man einem nicht-genehme Kommentare einfach löschen kann. Sorry Jungs, Presse- und Meinungsfreiheit ist woanders...;-)

Niemals löschen würde ich natürlich die Kommentare meines Undercover-Agenten, die mir und meinen geneigten Lesern so deutlich vor Augen führen, daß das Projekt erfolgreich angelaufen ist. Herr Mops erstattet weiterhin Zwischenberichte und bloggt auf Anforderung seine Erlebnisse. Gut im Griff würde ich sagen, wenn ich bei so einem Verhalten auch leichte Assoziationen an devote Amtspersonen bekomme, die man ja aus so vielen Erzählungen kennt. Aber ich will mich selbstverständlich nicht beschweren!

Dienstag, 9. September 2014

Undercovereinsatz bei Mr. Mops

Selbstverständlich nicht ich. Dazu bin ich zum einen viel zu seriös, zum anderen bekommen die Juristen ja nie die interessanten Aufgaben...aber ich verfüge zum Glück über Connections. Connections, die es mir ermöglichen, andere Personen irgendwo einzuschleusen. Wagemutige, risikofreudige Personen (was für eine seltene Spezies...), die keinen persönlichen Einsatz scheuen, um an Informationen zu gelangen.

Und so hat sich jemand in das Vertrauen von Mr. Mops geschrieben und ist gleichzeitig gewillt, mich mit Neuigkeiten zu versorgen. Wer ist Mr. Mops, wird sich der geneigte Leser jetzt fragen (und wie schon öfter erwähnt: wer sich das nicht fragt, sollte sich vielleicht eine andere Lektüre suchen...). Mr. Mops ist sozusagen ein Konkurrent von mir, also im Blog-Geschäft. Ich habe nichts gegen Konkurrenz, sie belebt schließlich das Geschäft. Und dem Blog von Mr. Mops habe ich hier sogar schon einen eigenen Beitrag gewidmet, so zauberhaft finde ich ihn. Da ist es doch mehr als angebracht, ein wenig hinter die Kulissen zu sehen und weitere Details sozusagen aus dem Off zu erhalten...

Und die ersten gab es auch schon. Bei seinem letzten Date am gestrigen Abend hat Mr. Mops jede Nasepuder-Pause seiner Abwechslung aus dem glücklichen Eheleben genutzt (und derer gab es scheinbar so einige), um meinem Undercover-Agent Bericht über den Verlauf des Abends zu erstatten. Doppel-Date könnte man wohl auch dazu sagen. Stellt sich jetzt die Frage, ob die Dame doch nicht so abwechslungsreich war wie erhofft oder ob Herr Mops ein Talent im Multitasking ist. 

Man darf also gespannt sein, was es noch so aus dem Leben von Mr. Mops zu erfahren gibt. Und was er in seinem eigenen Blog über die entsprechenden Begebenheiten zum besten gibt.

To be continued...

Montag, 8. September 2014

Eine Zwischenmeldung

Ich wurde von der lieben N. -und nicht zu Unrecht- darauf aufmerksam gemacht, daß ich mich im Verzug befinde. Ich hoffe jetzt einfach mal, daß sie das nicht im juristischen Sinne gemeint hat, das wird immer so teuer...;-).

Aber es stimmt natürlich. Meine Nachlässigkeit kann ich nur damit rechtfertigen, daß ich in letzter Zeit sehr viel unterwegs war und im übrigen gar nicht weiß, welches der zahlreichen hochspannenden Ereignisse meine Lebens ich zuerst verfrühstücken soll: den Besuch besagter N. bei mir? Den Betriebsausflug? Das wohl letzte Mittelalterfest der Saison? Die neuesten Erkenntnisse meines Feldforschungsprojektes über das starke Geschlecht? Die dienstlichen Nicht-Geschehnisse? Der geneigte Leser sieht, daß die Auswahl unglaublich schwer fällt...

Um aber den Schnitt meiner Posts nicht allzusehr herabzusenken und weil es mir eh gerade im Kopf herumschwirrt, gibt es zumindest heute ein kleines Liedchen und das ernsthafte Gelöbnis, bald weiter über die hochwichtigen und unverzichtbaren Begebenheiten aus dem Leben der Frau Spock zu berichten...: